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Nutzer möchten nicht lange warten bis sie eine Website richtig nutzen können. Wir geben Ihnen 8 hilfreiche Tipps, wie Sie die Ladezeit verbessern.

Ladekonzept mit Person, die einen Laptop auf einem weißen Tisch verwendet

© TierneyMJ / shutterstock.com

Ladezeit verbessern durch Messungen

Als Kriterien dienen traditionell einerseits Punktesysteme, wie bei „Pagespeed Insight“, andererseits auch die absoluten Ladezeiten, die über Tools wie „Pingdom“ gemessen werden können. Google hat des weiteren vier Messpunkte konkretisiert, die helfen können, die Ladezeit der Website zu verbessern:

  • Time to First Byte (TTFB): Der Zeitraum zwischen dem Aufruf der Website und dem ersten vom Webserver geladenen Byte.
  • First Contentful Paint (FCP): Der Zeitpunkt, an dem im Browser zum ersten Mal ein Darstellungselement angezeigt wird.
  • First Meaningful Paint (FMP): Der Zeitpunkt, an dem der Nutzer das Gefühl hat, dass die Website geladen ist.
  • Time to Interactive (TTI): Der Zeitpunkt, an dem die Website fertig gerendert und bereit zur Nutzereingabe ist.

 

Maßnahmen zur Reduzierung der Ladezeiten

 

1. Tipp: Gutes Hosting

Wer professionelle Webseiten betreibt, kommt um ein gutes Hosting nicht herum. Eine gute Rechenkapazität des Servers ist eine Grundvoraussetzung bei der Ladezeit-Optimierung. Denn sobald das Traffic-Aufkommen höher ist, gehen sogenannte “Shared-Hosting-Pakete”, die mit vielen anderen Webseiten gemeinsam genutzt werden, unter. HTTP/2 ist inzwischen Standard. Es ermöglicht, dass Datenpakete parallel geladen werden können.

2. Tipp: Ladezeit-Optimierung hinsichtlich Bilddateien

Ideal ist es, wenn Bilder in genau dem Format auf dem Server liegen, in dem sie auf dem Bildschirm des Nutzers angezeigt werden sollen. Gerade bei den kleinen Bildschirmen der Mobiltelefone kann es zu Schwierigkeiten kommen. Das Responsive Design verwendet dabei Media Queries um die exakt passende Bildgröße zu verwenden. Meta-Tags und Exif-Daten der Bilddateien werden nur selten benötigt. Wer sie mit Tools wie „tinypng“ entfernt, reduziert das Dateivolumen. Darüber hinaus sollte man Bilddateien auch in Dateiformaten wie webp zur Verfügung stellen, die ebenfalls dabei helfen, die Ladezeiten zu reduzieren.

3. Tipp: Serverseitige Komprimierung aktivieren

Dateien können schnell verarbeitet und versendet werden, wenn sie so klein wie möglich sind. Dies gilt ebenso für den Code, welcher die Website im Browser darstellen soll. Der Code lässt sich wie eine Zip-Datei komprimieren und verkleinern. Das gilt auch für den Code, der die Webseite im Browser des Nutzers darstellen soll. Wie eine Zip-Datei lässt sich dieser Code komprimieren und damit verkleinern. Methoden wie gzip helfen die Serverlast zu reduzieren und damit die Ladezeit zu reduzieren.

4. Tipp: Ladezeit verbessern durch serverseitiges Caching

Damit lassen sich unnötige Datenbank-Abfragen vermeiden. Die fertige Antwort liegt schon fix und fertig auf dem Server, so dass sich gerade für Nutzer der Website die Ladezeiten verbessern, die während einer Sitzung mehrere Unterseiten aufrufen.

5. Tipp: Browser Caching nutzen

Hier geht es um die Zwischenspeicherung im Browser des Nutzers. Elemente, die schon einmal aufgerufen wurden, müssen nicht noch einmal geladen werden, so dass sich die Ladezeiten reduzieren lassen.

6. Tipp: JavaSript in den Footer verlagern

Um die Ladezeiten zu reduzieren kann es sinnvoll sein, einzelne der JavaScript-Dateien in den Footer zu verlagern, wenn sie für die erste Darstellung der Website nicht unbedingt erforderlich sind.

7. Tipp: Javascript / CSS komprimieren

JavaScript- und CSS-Dateien enthalten oft Zeilenumbrüche und Leerzeichen, um den Inhalt sinnvoll zu strukturieren. Im Zuge der PageSpeed-Optimierung ist es aber hilfreich, eine komprimierte Version bereitzustellen. Wichtig ist es aber im Umgang mit JavaScript- und CSS-Dateien, zu prüfen, ob Layout und Funktion, nach den Anpassungen noch den Anforderungen entsprechen.

8. Tipp: CDNs nutzen

CDN steht für Content Delivery Network. Auf einem weltweit verteilten Netzwerk von Servern werden Zwischenversionen gespeichert, so dass sich insbesondere bei einer global gestreuten Nutzerschaft der Website die Ladezeiten verbessern. Sofern die Besucher nahezu ausschließlich aus dem Inland kommen, wird kein CDN benötigt.

Fazit

Die Website-Ladezeit ist wichtig für die Benutzerfreundlichkeit und wirkt sich bei professionellen Webseiten auf Umsatz und Gewinn aus. Die fortlaufende Überwachung der Parameter und die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ladezeit sind Aufgaben, die viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordern, jedoch essentiell für den Erfolg einer Website sind.